Aus der mitochondrialen DNA lesen können.

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mitochondrialen DNA

mitochondrialen DNA

Aus der mitochondrialen DNA lesen können.

Mütterliche Linie: Die mitochondriale DNA wird NUR von der Mutter an ihre Kinder vererbt. Alle Kinder der selben Mutter haben die gleiche mitochondriale DNA.

Mit einem Mitochondrial-DNA-Test erfährt man, woher die mütterlichen Urahnen stammen. Der mtDNA-Test zeigt nicht nur die Herkunft der mütterlichen Ahnen, sondern auch, mit wem man mütterlicherseits verwandt ist. Die Resultate eines Mitochondrial-DNA-Tests können sowohl für die weltweite Suche nach Verwandten oder für ein Regionalprojekt genutzt werden.

Die speziellen Eigenschaften der mtDNA

Die mitochondriale DNA (mtDNA) befindet sich außerhalb der Chromosomen einer Zelle, in den Mitochondrien. Die mtDNA wird nur von der Mutter vererbt. Darum haben alle Kinder einer Frau die gleiche mtDNA. Die Kinder der Töchter dieser Frau haben auch die gleiche mtDNA usw. Die mtDNA wird nur von der Mutter vererbt an ihre Kinder. Mit der Analyse der mitochondrialen DNA (mtDNA) kann man seine persönliche Familiengeschichte in der mütterlichen Linie erfahren.

Was sind unsere genetischen Wurzeln?

Ein mitochondrialen DNA Test sagt uns unsere Haplogruppe (der Stamm aus der Urzeit), aus welchem Urvolk der Antike (Kelten, Wikinger, Juden, usw.) die jeweiligen Vorfahren stammen. Zudem erfährt man, in welchem Gebiet ein bestimmtes Profil typisch ist und wo die jeweiligen Vorfahren während des Mittelalters (500 n. Chr. bis 1.500 n. Chr.) gelebt haben. Je nach genetischem Profil ist eine eindeutige Zuteilung nicht möglich. In diesem Fall werden alle möglichen Urvölker aufgelistet.

Mit DNA-Genealogie findet man außerdem „genetische Vettern“, d.h. Personen, mit denen man gemeinsame Vorfahren teilt. Indem man mit seinen „genetischen Vettern“ Informationen wie Stammbaum-Aufzeichnungen austauscht, kann man sein Wissen über die Geschichte der eigenen genetischen Familie noch erweitern.

Neben der eigenen Herkunft kann man auch den Genpool einer bestimmten Region untersuchen. So erfährt man, welche Familien aus der gleichen Region stammen, wie stark diese miteinander vernetzt und verwandt sind und welche Haplogruppen und Urvölker vertreten sind. Diese Ergebnisse müssen nicht immer mit Stammbaumaufzeichnungen verglichen werden, sondern möglicherweise auch mit historischen Quellen. War diese Region eine germanische oder eine jüdische Siedlung? Man kann eindeutig überprüfen, welche Spuren diese Urvölker in den Genen der aktuellen Bevölkerung hinterlassen haben. Vielleicht stellt manch eine Heimatstadt ein besonderes Beispiel der Geschichte dar?

Mütterliche Verwandtschafts-Projekte

In einem mütterlichen Verwandtschafts-Projekt wird untersucht, ob Menschen mit gleichem oder ähnlichem Herkunftsort biologisch miteinander verwandt sind.

Mütterliche Verwandtschafts-Projekte werden übers Internet geführt. Die weltweit größte Datenbank von mütterlichen Verwandtschafts-Projekten unterhält FamilyTreeDNA (iGENEA). [extreme Vorsicht ist hier anzuraten, da diese Datenbank den Mormonen und somit den Juden gehört]

Ein Verwandtschafts-Projekt zur eigenen mütterlichen Linie zu starten oder einem bestehenden beizutreten ist kostenlos und dann sinnvoll, wenn man entfernte Verwandte der mütterlichen Seite finden, den Stammbaum erweitern oder überprüfen möchte. [Die Juden tun dies allesamt]

Haplogruppen

Haplogruppen kann man sich als große Äste des Homo Sapiens Stammbaumes vorstellen. Jede Haplogruppe fasst Menschen zusammen, deren genetisches Profil ähnlich ist und die einen gemeinsamen Vorfahren teilen.

Einer Haplogruppe des Y-Chromosoms gehören Männer an, die über einen gemeinsamen Vorfahren in rein männlicher Linie verfügen. Das Y-Chromosom wird immer vom Vater an den Sohn weitergegeben.

Einer Haplogruppe der mtDNA gehören Männer und Frauen an, die über eine gemeinsame Vorfahrin in rein weiblicher Linie verfügen. Die mtDNA wird immer von der Mutter an deren Kinder weitergegeben.

Diese Haplogruppen-Äste zeigen, wie sich Bevölkerungsgruppen auf der Erde bewegt haben. Haplogruppen definieren also auch ein geographisches Gebiet. Ältere Haplogruppen sind größer und weiter verbreitet, von Ihnen stammen zahlreiche jüngere Untergruppen ab.

Haplogruppe  bestimmen

Um die Haplogruppe zu bestimmen, analysiert man die SNPs. SNPs (Single Nucleotide Polymorphism) sind Variationen von einzelnen Basenpaaren in einem DNA-Strang. Ca. 90% aller genetischen Varianten basieren auf SNPs. Ihre wissenschaftliche Bedeutung liegt im häufigen Auftreten und der hohen Variabilität. Außerdem sind sie sehr schnell und einfach zu bestimmen. SNP-Tests gibt es für mtDNA und Y-Chromosomen. Anhand dieser Tests lässt sich die Zugehörigkeit einer Person zu einer Haplogruppe bestätigen.

Haplogruppen spielen zwar aus genealogischer Sicht (nähere Vergangenheit bis 1.000 Jahre) derzeit noch keine wichtige Rolle, sind aber aus anthropologischer und historischer Sicht (Antike und frühzeitliche Vergangenheit) von Bedeutung. Bei dieser Art der Analyse lassen sich die Verzweigungen von Haplogruppen und Untergruppen seit unserem afrikanischen Ursprung verfolgen und es lässt sich Interessantes über Wanderungsbewegungen unserer frühzeitlichen Vorfahren feststellen. SNPs des Y-chromosoms tragen immer einen Buchstaben und eine Nummer als Kennzeichnung.
Die Buchstaben definiert das Labor, das dieses SNP entdeckt hat, die Nummer die Reihenfolge.

Es gibt eine zweite Methode, die Haplogruppe des Y-Chromosoms zu bestimmen: Dank der Studie und des Algorithmus von With Athey kann die Haupt-Haplogruppe auch durch DYS-Marker untersucht werden, indem man die Allele vergleicht. Diese Methode ist zwar in 99% der Fälle richtig, für eine 100%ige Bestimmung ist jedoch die SNP-Analyse erforderlich. Diese SNP-Analyse garantiert die korrekte Bestimmung der Haupt-Haplogruppe. In unsicheren Fällen wird also eine SNP-Analyse durchgeführt, um die Haupt-Haplogruppe absolut sicher bestimmen zu können.



Urvater / Adam des Y-Chromosoms

Dieser Mann ist zwar nicht der Urvater aller Menschen, aber er ist der historisch letzte Mann, der mit allen zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Männern über eine ununterbrochene Linie ausschließlich männlicher Nachkommen verwandt ist. Nach heutigen Schätzungen lebte dieser Mann vor ca. 60.000 bis 90.000 Jahren in Afrika. Dieser Mann vererbte sein Y-Chromosom weiter, aber im Laufe der Generationen kamen immer mehr Mutationen hinzu, so dass sich das Profil immer weiter veränderte. So entstanden die Haplogruppen, an deren Anfang immer ein einziger Urvater steht, also der erste Mann, der diese Mutation trug. Mit der Zeit wird der genetische Stammbaum immer größer und komplexer. Es kommen immer neue SNPs dazu, die neue Untergruppen bestimmen.

Urmutter / Die mitochondriale Eva

Die Mitochondriale Eva ist die Frau, aus derer mitochondrialen DNA (mtDNA) die mtDNA aller heute lebenden Menschen hervorgegangen ist. Analog zum Adam des Y-Chromosoms ist sie sozusagen die Urmutter aller Menschen in der rein mütterlichen Linie. Sie lebte vor ca 175.000 Jahren ebenfalls in Afrika. Von dieser mitochondrialen Eva stammen zahlreiche Urmütter ab, die am Anfang einer Haplogruppe stehen und somit die erste Frau repräsentieren, die diese eine Mutation trug.

Quelle: Hier klicken

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