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Revisionismus

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Warum es den Revisionismus gibt.

Ein Gespenst geht um in der Welt: das Gespenst des Revisionismus. Unter all den Bedeutungen, die man dem Wort “Revisionismus” gegeben hat, handelt es sich bei den Revisionisten vor allem um diejenigen, die glauben beweisen zu können, dass es zur Nazizeit in deutschen Konzentrationslagern keine Massenvergasungen von Menschen gegeben hat (bzw. dass es sie doch gegeben hat). Wie viele andere Fachleute auch, sind sie im Übrigen der Meinung, dass es keine endgültig festgelegte Zahl für die unbestreitbar beträchtlichen Verluste an Menschen, die die jüdischen Gemeinden im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges erleiden mussten, gibt. Die Revisionisten fordern, das die üblichen Methoden der Geschichtsforschung auch auf die Ereignisse angewandt werden, die das Ende des Zweiten Weltkrieges herbeigeführt haben, denn diese bilden ein zentrales Element zum Verständnis der jüngsten Geschichte.

Der Revisionismus ist nicht politisch und verfolgt keine politischen Ziele.





Der Revisionismus ist die alltägliche Arbeit des Historikers. In ihm liegt der Unterschied zwischen Geschichtsschreibung und religiösen Dogmen. Im Dogma ist die Wahrheit ein für alle Male festgelegt und für echt befunden. Es gibt keinen Raum für Zweifel. Der menschliche Geist ist begierig nach Gewissheiten und findet seinen Trost in Dogmen, die in unserer Kultur schon seit langem untergebracht sind.

Die Geschichtsschreibung ist der Versuch, die Vergangenheit vom Standpunkt der Gegenwart aus zu verstehen. Wir möchten das, was vor zwanzig, fünfzig oder fünfhundert Jahren geschehen ist, verstehen und in unsere eigenen Worte zu fassen. Was unsere Vorgänger verstanden haben, ist nur ein Teil des Bildes. Wir glauben, im Lichte unseres eigenen Denkens und unter Zuhilfenahme von Dokumenten, die uns zur Verfügung stehen und die uns vielleicht eine neue Betrachtungsweise gestatten, die Ergebnisse der historischen Forschung vorausgegangener Generationen REVIDIEREN zu müssen: Unser Verständnis der Dinge ist im steten Wandel.

Revisionismus gibt weitläufige Einblicke in der Geschichte.

Das trifft auf die Art zu, wie wir Attila oder Julius Caesar sehen; auch auf die italienische Renaissance oder die Französische Revolution. Es ist unvermeidbar, das dies eines Tages auch für die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und dass Große Leid, das dieser hervorgerufen hat, gelten wird.

Man findet unter den Revisionisten Menschen verschiedenster politischer Einstellung. Doch sie alle sind Opfer abgesprochener und organisierter physischer, intellektueller, gerichtlicher Verfolgung seitens all derer, die Israel unterstützen und die die politischen, finanziellen und militärischen Privilegien, die Israel aus einer parteiischen und bruchstückhaften, von den Revisionisten als irrig und täuschend betrachteten Sicht der Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges zieht, verteidigen.

Deshalb entwickeln diejenigen, die zu Zielscheiben unmenschlicher Angriffe geworden sind, ein Gefühl der Solidarität und stellen ihre verschiedenen, äußerst divergierenden politischen Einstellungen hinten an, um den bösartigen Verallgemeinerungen, der Dämonisierung durch einen die Medien kontrollierenden, diese zum Gehorsam gegenüber der Orthodoxie verpflichtenden Gegner, etwas entgegenzusetzen. Sie finden sich zusammen, um geltend zu machen, dass die Tatsachen von höchster Bedeutung sind und das diese auf Grund von Methoden, wie sie in den verschiedensten Disziplinen der historischen Forschung Anwendung finden, festgestellt werden müssen.




Die Interpretation der Tatsachen ist eine ganz andere, rein persönliche Angelegenheit, die mit dem Revisionismus selber nichts zu tun hat. Die Revisionisten als solche interessieren sich überhaupt nicht für Rassen und Rassismus, wie es eine erfinderische Propaganda glauben machen will. Sie kümmern sich nicht um Tabus, die von dieser oder jener Interessengruppe aufgestellt werden. Sie sind politisch unabhängig und ganz bestimmt nehmen sie es nicht hin, wenn irgendeine Wahrheit der Zensur irgendeiner politischen Macht oder irgendeiner Staatsräson unterworfen wird.

Der Revisionismus ist keine Propaganda, sondern der Versuch der wissenschaftlichen Auswertung.

Das Gespenst nimmt Gestalt an. In der Presse und die politischen Kreise schwirrt es von Gerüchten und Wahnvorstellungen, wonach das Internet zu einem mächtigen revisionistischen Komplott verkommen sei. Es ist heute wie schon vor zwanzig Jahren: Der Revisionismus ist nur in der Einbildung seiner Gegner mächtig; und zwar auf deren eigene Kosten. Wir sind nur ein paar Leute ohne Geld und ohne einflussreiche Beziehungen. Aber wir haben gearbeitet und wissen, wovon wir reden. Darin liegt unsere einzige Stärke, und in eine Welt, in der man sich in Lügen, Halbwahrheiten und den langweiligen Machwerken der Journaille suhlt, schlägt der Revisionismus voll ein.

Wir laden unsere Besucher zur Lektüre ein. Es gibt mehrere Arbeitssprachen, aber es fehlt an Leuten, die alles von einer in die andere Sprache bringen. (Freiwillige vor!)

Zu diesem Zwecke werden wir an dieser Stelle mehrere Rubriken eröffnen, die Informationen und Überlegungen auf Gebieten enthalten, die uns, wenn nicht wichtiger als andere, so doch jedenfalls dringender erscheinen. Unsere Leser seien darauf hingewiesen, dass sie bestimmte Ideen, die hier unter der Verantwortung der ihre Texte zeichnenden Autoren erscheinen, überraschen, vielleicht schockieren oder sogar abstürzen könnten. Wenn es darum ginge, der herrschenden Ideologie Folge zu leisten, so wie es die meisten Intellektuellen tun, die sich aus dem allgemeinen Trog ernähren, wären die Dinge einfach. In den ausgerichteten Zeitungen gibt es genug krampfhaftes Herumgedruckste.

Wer die Wahrheit sucht, muss bereit sein, bis auf die Knochen zu gehen, auch wenn es weh tut. Doch keiner wird gezwungen, sich an der Wahrheit Suche zu beteiligen. Wer es bequem haben will, soll ihr ferne bleiben. Niemand wird gezwungen, sich diesen Zugang zu öffnen… Wenn Sie es tun, ist es Ihr Risiko; keiner soll sich hinterher beschweren. Wie heißt es im Sprichwort: “Nicht jede Wahrheit muss gesagt werden.” Wir interessieren uns hier ganz besonders für Dinge, die man nicht abends im Bett zum Einschlafen liest. Der Leser ist also gewarnt.

Wir sind gegen Verachtung, Hass, Gewalt und Schubladendenken.

Deshalb appellieren wir an die umfassende Achtung vor der menschlichen Person. Ebenso machen wir einen sehr deutlichen Unterschied zwischen den Individuen und dem, was sie glauben. Wir achten die realen Individuen, ihre konkrete Geschichte, ihr Unglück wie ihre Freude. Im Gegensatz dazu stellen die mehr oder weniger allgemeinen Ideen, der mehr oder weniger fantastische Glaube, die nicht nachprüfbaren Behauptungen und die zahllosen Erzeugnisse des Imaginären eine autonome Welt voller Gewalt und Konflikten dar, in der es am Respekt vor den anderen mangelt.

Die Kritik, der Gebrauch des Verstandes, die Tatsachen Analyse, die Dekonstruktion der mentalen Strukturen und das Sezieren der Denkgebäude sind legitime Instrumente dessen, der die Welt, in der er lebt, zu begreifen sucht. Die Menschheit produziert am laufenden Band aus dem Imaginären. Es stellen sich immer wieder Menschen der Aufgabe, die Grenzen, die das Reelle von diesen virtuellen Wucherungen trennt, zu ermitteln. Wir hoffen auf die Hilfe unserer Leser, auf Teilnehmer, die sich mit uns dieser schwierigen und immer wieder neu sich stellenden Aufgabe unterziehen wollen: wir erwarten den entscheidenden Sisyphus.

(Verein der ehemaligen Liebhaber von Kriegs- und Holocaust-Erzählungen, deutsche Sektion der AAARGH, Association des Anciens Amateurs de Récits de Guerre et d’Holocauste)

Dieser Text ist — ohne kommerzielles Interesse – vom Internationalen Sekretariat der Vereinigung der langjährigen Liebhaber von Kriegs- und Holocaust-Erzählungen (AAARGH) zu reinen Lehrzwecken ins Netz gesetzt worden; er soll zu weiterer Forschung anregen und eine maßvolle Verwendung finden. Die Postanschrift: PO Box 81475, Chicago II 60681-0475, USA.




Einen Text ins Netz zu stellen, ist, als ob man ein Dokument in das Regal einer öffentlichen Bibliothek stellt. Das kostet uns etwas Zeit und Geld. Wir denken, dass der freiwillige Leser seinen Nutzen hat und gehen davon aus, dass er zu eigenen Gedanken fähig ist. Ein Leser, der im Internet auf die Suche nach einem Dokument geht, tut dies immer auf eigene Gefahr. Der Verfasser ist für die hier anderen verfügbaren Texte natürlich nicht verantwortlich.

Mit Rücksicht auf Gesetze, die in bestimmten Ländern (Deutschland, Frankreich, Israel, Schweiz, Kanada und anderen) eine besondere Zensur einführen, erfragen wir die in diesen Ländern lebenden Autoren nicht um ihre Einwilligung, denn sie haben für eine Einwilligung nicht die Freiheit.

Wir unterstellen uns dem Schutz von Artikel 19 der Erklärung der Menschenrechte, der bestimmt:
ARTIKEL 19 der Menschenrechte: <Jedermann hat das Recht auf Freiheit der Meinung und der Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die unbehinderte Meinungsfreiheit und die Freiheit, ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen Informationen und Gedankengut durch Mittel jeder Art sich zu beschaffen, zu empfangen und weiterzugeben.>Vereinigten Nationen, 10 Dezember 1948

Quelle: www.vho.org/aaargh/deut/deut.html

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