USA haben im vergangenen Monat einen mit iranischem Öl beladenen Tanker im russischen Besitz in Griechenland beschlagnahmt. Die Ladung des Öltankers wurde dann auf Ersuchen der USA in einen anderen Tanker umgeladen, bevor dieser in Richtung der USA fuhr.

Die USA beschlagnahmten im vergangenen Monat iranisches Öl, das sich auf einem von Russland betriebenen Tanker in griechischen Gewässern befand. Die Ladung des Öltankers wurde auf Ersuchen der USA in einen anderen Tanker umgeladen, der dann in Richtung USA auslief, berichtet Reuters.

Es blieb unklar, ob die Ladung beschlagnahmt wurde, weil der Tanker iranisches Öl transportiert hatte oder weil er unter der russischen Flagge fuhr. Die USA haben bekanntlich sowohl Iran als auch Russland mit separaten Sanktionen belegt.

Zusammenarbeit mit Iranischer Revolutionsgarde: USA verhängen Sanktionen gegen russische Firmen

Der Tanker „Pegas“ war am 15. April vorübergehend von griechischen Behörden festgesetzt worden, als er vor Karystos anlief. Der Tanker, der am 1. März in Lana umbenannt wurde und seit dem 1. Mai unter iranischer Flagge fährt, befindet sich weiterhin in griechischen Gewässern. Eine Quelle des griechischen Schifffahrtsministeriums sagte am Donnerstag, das US-Justizministerium habe seinerzeit „Griechenland darüber informiert, dass es sich bei der Ladung auf dem Schiff um iranisches Öl handelt“. Die griechische Küstenwache sagte zugleich laut AP, der Tanker sei wegen der durch die „Europäische Kommission“ der EU kürzlich verhängten Sanktionen gegen Russland festgesetzt worden.

Zu den Sanktionen des Westens gehören Import- und Exportverbote für eine Vielzahl von Waren und ein Verbot des Zugangs zu EU-Häfen für Schiffe unter russischer Flagge.

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtete am Mittwoch, das Außenministerium habe den Geschäftsträger der griechischen Botschaft in Teheran einbestellt, nachdem die Ladung eines Schiffes beschlagnahmt wurde, welches „unter der Flagge der Islamischen Republik Iran“ in griechische Gewässern eingelaufen war. 

Das US-Finanzministerium verhängte vor Kurzem weitere Sanktionen gegen russische Firmen und Einzelpersonen, die unter dem angeblichen Verdacht stünden, die Iranische Revolutionsgarde bei der Umgehung von Sanktionen unterstützt zu haben. Der Schritt markierte eine neue Reihe von Strafmaßnahmen gegen die beiden größten Rivalen der USA und verbindet zudem Russlands staatliche Ölgesellschaft mit der Quds-Einheit der Iranischen Revolutionsgarde, die von den USA als „Terrororganisation“ eingestuft wurde.

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