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am 27.05.2022 um 06:07

durch Sanjo Babić

Rüdiger Lenz schrieb den folgenden Kommentar: „Auf diese Weise entsteht alles Destruktive der Menschen, dass sie dann in die Welt projizieren. Die Welt an sich ist nicht böse und damit kommt das Böse nicht aus sich selbst heraus, quasi als ein weiterer Wesensteil dieser Welt. Er wird von Menschen in die Welt gebracht, gefüttert von inneren Wahnzusammenhängen. Das Böse ist eine Konstruktion des unterdrückten Menschen, der gegen seine innere Halbheit ankämpft, um ganz Mensch werden zu können. Das Ganzseinwollen wird ein ständiger individueller Kampf gegen das Lebendige an sich angegangen und perfektioniert.“

Lenz weiter: „Ein Ersatz dafür, nicht ganz sein zu können, bilden die zahlreichen Güter und Konsumartikel. Sein größtes Betäubungsmittel dazu ist ihm Geld, sehr viel Geld, Macht und sich über andere zu erheben. So erhebt er sich gegenüber seiner riesigen Ohnmacht über andere und kann über andere bestimmen, herrschen und sich über alles hinwegsetzen. Seine gesamte Destruktivität gilt dem Auslöschen seines inneren Lebenskerns, der ihm zeit seines Lebens mitteilt, dass er nicht ganz ist. Und aus dieser Auffassung heraus, seine Halbheit zur Ganzheit definieren zu können, ist die Gesellschaft der Menschen, mittlerweile weltweit, von parasitären, der Empathie nicht mehr fähigen Menschenhorden umzingelt. Diese Verhaltensparasiten deuten alles Allzumenschliche zu ihren Zwecken um. …[weiterlesen]

Dies ist der vierte und letzte Teil eines Beitrags über “Gedankenbrecher”, dessen erster, zweiter und dritter Teil hier auf apolut.net erscheinen ist.



Quelle: apolut von Rüdiger Lenz



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