Am Montag wurde die Wohnung Paul Brandenburgs von der Polizei durchsucht. Nun beklagte der Kritiker der Corona-Maßnahmen eine irreführende Berichterstattung der Medien dazu. Diese versuchten, negativ über ihn zu berichten. ohne ihn auch nur gefragt zu haben.

Wenige Tage nach der Durchsuchung seiner Wohnung durch die Berliner Polizei hat der Arzt und Unternehmer Paul Brandenburg die mediale Berichterstattung über die Polizeiaktion als irreführend kritisiert.

Brandenburg hatte am Montagabend in einem Telegram-Post darüber berichtet, wie ein Einsatzkommando der Polizei seine Wohnung gestürmt, ihm Handschellen angelegt und unter anderem seine Telefone beschlagnahmt hatte.

Paul Brandenburg: Polizei hat meine Wohnung durchsucht und meine Telefone beschlagnahmt

Am Mittwoch berichteten mehrere Mainstreammedien – die Springerblätter BZ und Bild, der Tagesspiegel sowie das zum Werbekonzern Ströer gehörende Portal T-Online über die Polizeiaktion. Allerdings war der Fokus ein anderer: Die Beamten hätten Schusswaffen gefunden und beschlagnahmt. Hintergrund der Razzia sei laut Staatsanwaltschaft ein „Verdacht wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz“ gewesen.

Auf Telegram kritisierte Brandenburg am Mittwoch BZ und Bild dafür, ihn erst nach Veröffentlichung des Artikels um eine Stellungnahme gebeten zu haben, und zitierte aus dieser:

„Die Aussage der Staatsanwaltschaft bedarf der Einordnung, dass ich seit vielen Jahren Sportschütze und Jäger bin. Sämtliche Waffen hatte ich legal in meinem Besitz; keine war eine sogenannte Kriegswaffe.“

Gegenüber RT DE nannte Brandenburg die Berichterstattung „bewusst irreführend“:

„Es ist seit langem öffentlich bekannt, dass ich Jäger und Sportschütze bin. Ich hatte dies u.a. in meinen Podcasts erwähnt. Insofern ist es absurd, von einem ‚Fund‘ von Waffen bei mir zu sprechen.“

Tagesspiegel und T-Online versuchten gegen besseres Wissen nachteilig über ihn zu berichten, indem sie ihn ohne Berechtigung in die Nähe von illegalen Vorgängen in Bezug auf Waffen rückten. Beide hätten nicht bei ihm angefragt.

Die Springer-Medien nahm der Arzt von seiner Kritik teilweise aus, weil sie ihren Text im Nachhinein um seine Aussage ergänzt hatten. Die Überschriften seien aber weiterhin „grundlos reißerisch“.

Zu den Vorwürfen gegen ihn wollte sich Brandenburg angesichts des laufenden Verfahrens nicht äußern. In einem Video-Interview von Dienstag bezeichnete er den Polizeieinsatz als grotesk und sprach von einer „zunehmenden Eskalation, die dieser Staat hier offensichtlich aus verschiedenen Gründen wählt.“

Paul Brandenburg gilt als prominenter Kritiker der Corona-Maßnahmen und erreicht mit seinen Podcasts eine beträchtliche Reichweite. Im April hatte er erklärt, dass der Staatsschutz gegen ihn ermittele. Damals schrieb er unter der Überschrift „‚Staatsschutz‘-Post zum Wochenende“, dass ihm die „Delegitimierung“ des Staates und seiner „gewählten Vertreter“ vorgeworfen werde.

Mehr zum Thema – #allesdichtmachen: Der Tagesspiegel entschuldigt sich bei Paul Brandenburg

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