Superfoods sind Lebensmittel mit besonderen Eigenschaften. Sie unterscheiden sich unter anderem durch den hohen Anteil von Vitaminen und Mineralstoffen zu herkömmlichen Lebensmitteln. Man kann sogar sagen, dass sie wie Arzneimittel wirken aber ohne welche zu sein.

Die Superfoods sind wahre Booster für unseren Körper, unser Immunsystem. Sie wirken zum Beispiel antioxidativ, entzündungshemmend, entgiftend und können, aufgrund dieser Eigenschaften, dazu beitragen, dass man nicht so schnell altert. Superfoods sind große Talente, wenn es darum geht chronischen Entzündungsprozesse, Übersäuerungen sowie Vergiftungen vorzubeugen. Natürlich muss man hier erwähnen, dass man diese dann regelmäßig zu sich nehmen sollte, um die volle Wirkung zu haben, denn jeder weiß, das mit drei Litern Benzin auch kein Autotank voll ist. So verhält sich das auch mit unserem Körper, erst wenn alle Speicher ausreichend gefüllt und so mit alles gesättigt sind, kann es zu Verbesserungen von gewissen Befindlichkeitsstörungen kommen.

Verschiedene Superfoods



Avocado

Die Avocado zählt hier zu den Superfoods, gilt als Beerenfrucht und zählt zur Familie der Lorbeergewächse. Avocados werden rund um die Welt angebaut, zum Beispiel in Chile, Neuseeland, Spanien und Isreal.
Auch wenn die Frucht einen hohen Fettanteil besitzt, ist sie eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Das liegt daran, dass es sich um die „guten“ Fette handelt. Diese können, im Gegensatz zu gesättigten Fetten, das Herz-Kreislauf-System stärken und dadurch Krankheiten, wie z.B. einem Herzinfarkt, vorbeugen. Neben den Fettsäuren überzeugt die Avocado auch durch allerlei Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.



Nüsse

Häufig beinhalten Nüsse einen hohen Anteil an essenziellen Omega-3-Fettsäuren, wie auch die Vitamine E, B und C sowie unzählige Mineralstoffe, beispielsweise Zink, Eisen, Magnesium, Kalium oder Calcium. Und dann sind da noch Substanzen wie die gedächtnis- und konzentrationsfördernden Stoffe Cholin und Lecithin, sowie Antioxidantien. So können Nüsse das Risiko vor vielen kardiovaskulären Krankheiten, wie etwa Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren. Außerdem sind sie auch bekannt das Risiko zu senken, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Zudem sind sie reich an Proteinen, haben einen hohen Nährstoffgehalt und können Blutfettwerte reduzieren.

 



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Gemüse (Green Foods)

Natürlich stehen sie an erster Stelle: Die grünen Blattgemüse. Dazu gehören zum Bespiel Wildpflanzen und – kräuter, Gartenkräuter, Gräser, Salate, Sellerie, Spinat und Moringa.
Bei dem grünen Blattgemüse handelt es sich um unsere Urnahrung. Es versorgt den Menschen mit nahezu allen Nährstoffen, welche er benötigt: Proteine, Vitalstoffe und Omega-3-Fettsäuren, verschiedene Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und natürlich das Nonplusultra im grünen Blattgemüse: Das Chlorophyll.
Calcium, Magnesium und Eisen sowie Folsäure, Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin K liefert das Grünzeug in relevanten Mengen und zwar zusätzlich in gut resorbierbarer Form.

 



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Ingwer

Ingwer kann, sofern man ihn mag, wirklich in jedes Getränk und sogar ins Essen gemixt werden. Ganz gleich ob Tee, Saft, Smoothies oder diverse Speisen wie zum Beispiel Gemüsepfannen.
Ein Ingwertee verleiht Schwung, Konzentration und Frische. Er kann außerdem Übelkeit und manche Formen von Schmerzen vertreiben. Bekannt ist die Schmerz lindernde Wirkung des Ingwers bei Kopfschmerzen, aber auch bei Muskelschmerzen.
Diabetiker, welche regelmäßig Ingwer zu sich nehmen, laufen laut Studien weniger Gefahr, grauen Star zu entwickeln, als Diabetiker, die den Ingwer nicht mögen. Ingwer scheint also die Augen zu schützen. Außerdem regt er den Stoffwechsel an und soll stark krebsfeindlich wirken.



Kurkuma

Kurkuma ist ein hochwirksames Antioxidans und hilft nachweislich gegen Krebs (z. B. gegen Prostatakrebs), unterstützt die Zahngesundheit, wirkt sich heilend auf die Leber aus, beugt Gallensteinen vor und ist bei Diabetes ein Segen. Selbst bei Erkältungskrankheiten ist Kurkuma ein wertvolles Hausmittel, ebenso bei Herpes und beim Reizdarm Syndrom. Außerdem fördert es den Fettstoffwechsel, wofür nur ½ Teelöffel am Tag reicht, welchen man prima in ein Smoothie oder ins Essen machen kann.

 



Kurkuma (Bild:pixabay)



Cannabis Samen

Diese Power Samen sind essbar und reich an Omega-3 Fettsäuren, welche wissentlich dazu beitragen, die Organgesundheit zu erhalten und zu fördern, Gehirn und Herz zu stärken. Ebenfalls sind Vitamin E, B-Vitamine und alle neun essenziellen Aminosäuren enthalten. Cannabis Samen liefern hochwertige Proteine und sind somit besonders für Veganer und Vegetarier eine beliebte Ergänzung auf dem täglichen Speiseplan. Außerdem können die Samen auch dabei behilflich sein, das Verlangen nach ungesundem Essen mindern, da sie eben gut satt machen und genügend Nähstoffe beinhalten. So kann Heißhungerattacken die Stirn geboten werden. Man kann zum Beispiel sein Müsli damit ergänzen, dann ist man direkt mit der ersten Mahlzeit am Tag perfekt versorgt. Außerdem kann man sie auch dem Salat oder einer Gemüsepfanne hinzufügen. Die Samen enthalten keine psychoaktiven Substanzen.

 



Hanf Nutzpflanze (Bild: pixabay)

Die Wirkstoffe der Cannabis Pflanzen heißen Cannabinoide. Zu den wichtigsten gehören das Delta-9-Tetrahydrogencannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Medizinisch genutzt werden Blüten und Extrakte der weiblichen Cannabispflanzen, da sie einen deutlich höheren Wirkstoffgehalt haben.
Derzeit wird in Deutschland über die Legalisierung von Cannabis diskutiert. Der Verkauf soll nur für Erwachsene ab 18 Jahren gelten. Außerdem dürfen diese dann nur in lizenzierten Geschäften angeboten werden, da somit die Abgabe kontrolliert werden kann.

Was den Anbau betrifft befinden wir uns in einer rechtlichen Grauzone. Dies wird in Europa unterschiedlich gehandhabt. In Deutschland darf man zum Beispiel nur mit einer Sondergenehmigung Nutzhanf anbauen, dieser darf allerdings nicht mehr als 0,2% THC beinhalten. In Österreich dahingegen wurde der private Bedarf entkriminalisiert und daher darf Hanf angebaut werden, allerdings nur bis vor der Blüte. Deshalb gilt es sich genausten zu informieren, was in seinem jeweiligen Land für Gesetze und Regelungen bezüglich Cannabis herrschen.

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