Das Europäische Patentregister hat eine Anmeldung von Global ID zum Schutz geistigen Eigentums veröffentlicht, die zur Entwicklung von Produkten zur digitalen Identitätsüberprüfung in Verbindung mit der 3D-Fingervenenbiometrie verwendet werden könnte.

Die Patentanmeldung für ein „Verfahren, ein elektronisches Identitätsobjekt und ein Terminal zur Erkennung und/oder Identifizierung eines Benutzers“ beschreibt ein Verifizierungsterminal, das eine Verbindung mit einem Chip herstellt, der in ein digitales Identitätsspeicherobjekt eingebettet ist, und ein gemeinsames Geheimnis positiv verifiziert. Anschließend wird eine verschlüsselte symmetrische Datenverbindung zur Übertragung der digitalen ID-Daten hergestellt. In dem Dokument wird weiter beschrieben, dass sowohl Identitätsnachweise ohne biometrische Daten fälschungssicher sein müssen als auch solche, die biometrische Daten enthalten, einen robusten Schutz der Privatsphäre bieten müssen.

Die Genehmigung folgt unmittelbar auf die Erteilung eines US-Patents durch das US-Patent- und Markenamt für ein „Verfahren und eine Vorrichtung zur biometrischen Gefäßerkennung und/oder Identifizierung“ Anfang Februar. Global ID erhielt außerdem ein WIPO-Patent für die gleiche Erfindung, das im Oktober 2020 im Europäischen Patentblatt veröffentlicht wurde.

Global ID hat im vergangenen Jahr einen miniaturisierten Venen-Biometrie-Scanner, den VenoScanner, entwickelt, mit dem das Unternehmen sein geistiges Eigentum vermarktet.



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