Mit dem Hund Gassi gehen ist insbesondere in Zeiten coronabedingter Einschränkungen eine gern gesehene Ablenkung und Freizeitbeschäftigung. Für mehr Umsatz dürfte der Haustiertrend gerade auch bei Tierärztinnen und Tierärzten gesorgt haben.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erzielte das Veterinärwesen im Corona-Jahr 2020 rund 4,4 Milliarden Euro Umsatz und damit ein Plus von 10,6 % gegenüber 2019. Schon vor Ausbruch der Pandemie waren die Umsätze in der Branche gestiegen: Im Vor-Corona-Jahr 2019 um 5,9 % gegenüber 2018.

Damit gehörten Tierarztpraxen und das sonstige Veterinärwesen zu den wenigen Branchen, die 2020 ein deutliches Umsatzplus verzeichneten. Zum Vergleich: Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg sank der Jahresumsatz 2020 um insgesamt 3,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Rechtlichen Einheiten im Veterinärwesen lag im Jahr 2020 bei rund 11 000 und war damit nahezu unverändert.

Rund 1 500 Absolventinnen und Absolventen der Tiermedizin im Jahr 2020

Derweil gab es im Jahr 2020 in der Tiermedizin so viele Nachwuchskräfte wie lange nicht mehr: 1 534 Absolventinnen und Absolventen – darunter 83 % Frauen – erlangten hierzulande einen Hochschulabschluss einschließlich einer Promotion – 18 % mehr als im Vorjahr. Mehr Hochschulabschlüsse in der Tiermedizin hatte es zuletzt im Jahr 2005 gegeben (1 551).

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)



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