Vertreter britischer, US-amerikanischer und estnischer Medien bereiten im Donbass inszenierte Berichte vor, die angeblich eine Aggression seitens Russlands, der Donezker (DNR) und der Lugansker (LNR) Volksrepubliken darstellen sollen. Dies erklärte, wie das russische online Magazin „SNA News“ schreibt, Iwan Filiponenko, Sprecher der LNR-Volksmiliz, am Freitag unter Verweis auf Geheimdienstberichte.



Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: „„Unser Nachrichtendienst hat die Anwesenheit von Medienvertretern aus Estland, den USA und Großbritannien in den hinteren Bereichen der 95. abkommandierten Luftlandebrigade (der ukrainischen Streitkräfte – Anm. d. Red.) festgestellt“, wird der Vertreter der LNR-Volksmiliz in den russischen Medien zitiert.

„Der Kommandeur der (Brigade – Anm. d. Red.) (…) erhielt vom Kommandeur (…) eine persönliche Anweisung, für die Sicherheit und die Arbeit der Kamerateams zu sorgen, die der westlichen Gemeinschaft die ,Aggression‘ Russlands und der Volksrepubliken vorführen sollen“, fügte Filiponenko hinzu.

Auch in der DNR wurde darauf hingewiesen, dass westliche und ukrainische Medien auch früher gefälschte Berichte über die Lage in der Konfliktzone verfasst hätten.

„Da es keine Anzeichen für eine Aggression seitens der Republik gibt, geschweige denn für die Verwicklung Russlands in den Konflikt, sieht sich der Westen gezwungen, inszeniertes Material zu drehen, um ein falsches Bild des Konflikts im Donbass zu zeichnen“, sagte Eduard Basurin, Sprecher der DNR-Volksmiliz.

Seit Monaten wird in westlichen Medien über die angebliche Vorbereitung einer „Invasion“ Moskaus in die Ukraine spekuliert. Die Nato und einige anderen Länder kritisieren Truppenbewegungen Russlands auf seinem Hoheitsgebiet an der Grenze zur Ukraine und drohen Moskau daher mit schwerwiegenden Konsequenzen inklusive möglichen weiteren Sanktionen.

Russland weist alle Vorwürfe des Westens in Bezug auf die Ukraine als Provokation zurück und betont, dass diese als Vorwand zur Aufstockung der Nato-Truppen vor den russischen Grenzen benutzt würden.“

Quelle: SNA
News
(Deutschland)



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