In Wien wird eine möglicherweise entscheidende Sitzung zur Wiederherstellung des Atomdeals mit Iran erwartet. Im Vorfeld der Verhandlungen stellen die USA einige Sanktionserleichterungen wieder her. Sie sollen aus Sicht der USA Iran dazu bewegen, sich wieder an das Abkommen zu halten.

Die US-Regierung stellt vor einer entscheidenden Phase in den Verhandlungen zur Wiederherstellung des Atomdeals mit Iran einige Sanktionserleichterungen wieder her. So werden etwa Sanktionen gegen andere Länder und internationale Unternehmen aufgehoben, die im Zusammenhang mit den zivilen Atomaktivitäten Teherans stehen.

Atomgespräche mit Iran steuern in die "Endphase"

Ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums hat am Freitagabend erklärt, damit werde eine Entscheidung des früheren US-Präsidenten Donald Trump wieder rückgängig gemacht. Im US-Außenministerium wurde dabei betont, dieser Schritt solle „technische Gespräche“ internationaler Partner erleichtern. Dies sei aber kein Signal dafür, dass man kurz vor einer Einigung stehe. Auch sei dies kein Zugeständnis an Iran.

Die Verhandlungen in Wien waren Ende Januar unterbrochen worden, damit die Diplomaten zu Beratungen in ihre Hauptstädte reisen konnten. Damit sollten die Gespräche in die letzte Etappe gehen. Deutschland, Frankreich und Großbritannien vermitteln seit Monaten gemeinsam mit Russland und China zwischen Iran und den Vereinigten Staaten, um das Abkommen aus dem Jahr 2015 zu retten. Dabei geht es darum, US-Wirtschaftssanktionen aufzuheben und im Gegenzug das iranische Atomprogramm wieder einzuschränken, um die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verhindern.

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(dpa)





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