Das BKA sichert nicht nur den Potsdamer Wohnsitz von Bundeskanzler Olaf Scholz. Auch dessen Hamburger Wohnung soll nun rund um die Uhr bewacht werden. In der Gunst der Wähler verlor Scholz erneut an Zustimmung. In den sozialen Medien wirft man ihm vor, abgetaucht zu sein.

Bundeskanzler Olaf Scholz unterhält in dem Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt weiterhin eine Privatwohnung. Auch dann, wenn der ehemalige Hamburger Bürgermeister nicht in seiner Heimatstadt weilt, wird diese nun rund um die Uhr bewacht. Dies hat das Bundeskriminalamt (BKA) beschlossen. Wie viele Polizisten dafür eingesetzt werden, wird aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich gemacht. Darüber hinaus sollen auch technische Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Bisher stand vor der Wohnung ein unauffälliger Polizei-Container. Nur wenn Scholz vor Ort war, gab es ein großes Polizeiaufgebot.

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Nicht allen Mietern dürfte das Wohnen in einem Hochsicherheitstrakt gefallen. An seinem Hauptwohnsitz Potsdam legten Nachbarn, noch vor Scholz‘ Wahl zum Bundeskanzler, Beschwerden ein. Von den Sicherheitsvorkehrungen fühlten sie sich gestört und wollten den Personenschützern Hausverbot erteilen. Sie scheuten sich auch nicht vor einer offiziellen Beschwerde bei den zuständigen Behörden.

Nach einer neuen Umfrage von Infratest dimap hat Bundeskanzler Olaf Scholz an Zustimmung eingebüßt. Vor einem Monat noch konnte er sich 60 Prozent der Wählergunst sicher sein, bis heute ist der Rückhalt auf 43 Prozent gesunken. In den sozialen Medien fragte man sich angesichts der Spannungen zwischen Russland und dem Westen: „Wo ist Scholz?“ und, ob er vergessen habe, dass er Kanzler ist.

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