Der Schuldenberg von Ex-US-Präsident Donald Trump ist auf 400 Millionen US-Dollar angewachsen. Neben einem kostspieligen Lebensunterhalt müssen die Kosten für die Verteidigung in zahlreichen Klagen gegen ihn beglichen werden. Trump dreht die Werbetrommel und bittet seine Anhänger um Geld.

Erstmalig taucht der Name Donald Trump auf der jährlichen Forbesliste der 400 reichsten US-Amerikaner seit 25 Jahren nicht mehr auf. Das geschätzte Nettovermögen liegt mit 2,5 Milliarden Dollar unter der Grenze, welche für die Aufnahme in die Liste des letzten Jahres galten. Die Klagen, die gegen Trump laufen, ziehen sich von der Amtseinführung des Vorgängers von Joe Biden bis auf den Sturm des Kapitols am 6. Januar in Washington.

Laut Bloomberg verlor Trump nach seiner Wiederwahl 700 Millionen US-Dollar. Sein Sohn Eric Trump widerspricht dem: 

„Die Bewertung von Bloomberg ist ein Witz. Wir haben die besten Vermögenswerte der Welt, sind im Verhältnis zu unseren Beteiligten extrem niedrig verschuldet und haben einen unglaublich starken Cashflow.“

Gemeinsam mit seinem Sohn Don Junior sucht er etwa nach Geldgebern für ein gemeinsames Buch unter dem Titel „Our Journey Together“.

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Es gibt Trump-T-Shirts, Schirmmützen und alle möglichen anderen Merchandiseprodukte. Abendessen mit dem ehemaligen US-Präsidenten lässt er sich teuer bezahlen. 

Wie viel Trump derzeit auf seinen Konten an liquiden Mitteln sein Eigen nennen kann, darüber schweigt er. Nach Angaben der New Yorker Staatsanwältin Letitia James hatte Trump im Jahr 2020 93 Millionen US-Dollar auf seinen Konten. 

Trump hat angedeutet, sich erneut um das Amt des Präsidenten zu bewerben. Die Werbetrommel Trumps scheint bereits Wirkung gezeigt zu haben. Mit seinem politischen Engagement soll er, dank seiner Unterstützer, in der zweiten Hälfte des letzten Jahres mehr als 50 Millionen US-Dollar eingenommen haben und verfügte am Ende über mehr als doppelt so viel Geld wie das republikanische Nationalkomitee. Die Gelder fließen in seine Unternehmen, aus denen er auch privat schöpfen kann. Auf Facebook wurden Trumps Konten gesperrt, seine Unternehmen aber können hier weiterhin Werbung gegen Geld schalten. 

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