Die Meldung über die Beendigung nahezu aller Corona-Beschränkungen in Dänemark hat auch beim Bund-Länder-Treffen für Öffnungsdebatten gesorgt. Da die Corona-Lage in Schleswig-Holstein mit der in Dänemark vergleichbar ist, sieht Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) auch hier „sehr, sehr, bald“ die Möglichkeit von Öffnungsperspektiven nach dem Vorbild Dänemarks.

Dänemark öffnet und kehrt nach fast zwei Jahren zurück zur Normalität. Trotz Rekordwerten an Neuinfektionen werden am Dienstag fast alle Corona-Beschränkungen in Dänemark aufgehoben. Das dortige Ende der Maskenpflicht, des Corona-Passes und der Abstandsregeln lässt viele freiheitliebende Deutsche wehmütig nach Dänemark schauen.

Mit einem vergleichenden Blick auf Dänemark äußerte sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther (CDU) nach dem Bund-Länder-Treffen am Montag optimistisch. Die aktuelle Corona-Lage in Schleswig-Holstein sei mit der in Dänemark beinahe identisch. Zu Reportern sagte Günther:

„Die sind bei Omikron noch ein bisschen vor der Zeit, haben auch eine höhere Impfquote als wir sie in Deutschland haben. Von daher kann der dänische Weg noch ein Stück mutiger sein.“

Die Entwicklung auf den hiesigen Intensivstationen und die Impfquote seien mit denen in Dänemark vergleichbar. Eigenen Angaben Zufolge habe Günter mit Bundeskanzler Olaf Scholz bereits Öffnungsperspektiven verabredet. Günther weiter:

„Ich glaube, auch in Deutschland ist da sehr, sehr bald auch Bewegung drin.“

Immer mehr Länder kehren nach und nach zur Normalität zurück. Neben Dänemark hatten bereits auch Großbritannien, Irland und die Niederlande das Ende der Corona-Maßnahmen verkündet. Die Öffnungen anderer EU-Staaten haben auch in Deutschland zu neuen Öffnungsdiskussionen geführt, die eventuell „sehr, sehr bald“ Früchte tragen werden. 

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