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am 27.01.2022 um 15:57

durch Sanjo Babić

Bild: Polizei Minden-Lübbecke

Bild: Polizei Minden-Lübbecke

Nach wenigen Hundert Metern endete am Mittwochmittag die versuchte Flucht eines 17-jährigen Autofahrers vor einer Polizeikontrolle. Bei der späteren Unfallaufnahme wurde den Beamten schnell das mutmaßliche Motiv klar. Der Jugendliche war weder im Besitz eines Führerscheins, noch war der Wagen zugelassen.

Zunächst war zivilen Einsatzkräften der junge BMW-Fahrer auf der Dehmer Straße aufgefallen, weil er nicht angegurtet war. Zudem ergab eine Überprüfung des Kennzeichens, dass diese für einen Peugeot und nicht für einen BMW registriert sind. Daher wollten die Beamten den jungen Mann in Höhe der Kreuzung zur Werster Straße anhalten und gaben hinter ihm fahrend Anhaltezeichen.

Diese Aufforderung missachtete er aber und drängelte sich über die rechte Abbiegespur auf die Werster Straße. Hier beschleunigte er sein Fahrzeug und überholte trotz Gegenverkehr mehrfach andere Wagen, sodass diese Autofahrer, um einen Unfall zu verhindern, auf den Grünstreifen ausweichen mussten. Die zivilen Polizisten konnten das Geschehen nur aus einiger Entfernung beobachten. In Höhe der Straße „Auf der Hude“ wollte der Raser nach rechts in Selbige abbiegen. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern und prallte gegen eine auf einer Verkehrsinsel stehende Straßenlaterne.

Die kurze Zeit später eintreffenden Zivil-Beamten leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Anschließend wurde der Bad Oeynhausener mittels Rettungswagen dem Krankenhaus Herford zugeführt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme musste die Werster Straße in dem Bereich für rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Das nicht zugelassene Fahrzeug sowie das Handy des Fahrers wurden sichergestellt. Die umgefahrene Laterne wurde von Mitarbeitern der Stadtwerke abgesichert.

Quelle: Polizei Minden-Lübbecke (ots)



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