Kalte Hände, warme Herzen. Trotz der kalten Witterung wurden 2.073 Spaziergänge auf den Telegramkanälen* der Länder gemeldet – 174 mehr als noch vor einer Woche und ein neuer Rekord. Dies berichtet Daniel Weinmann auf dem Portal „Reitschuster.de“.

Weiter berichtet Weinmann: „Besonders positiv an diesem Montag, dass trotz der Diffamierungen durch viele Medien und Bundespräsident Steinmeier
höchstselbst („Das Wort Spaziergang hat in den vergangenen Monaten
seine Unschuld verloren.“) zunehmend mehr Menschen erkennen, wer
wirklich auf den Straßen unterwegs ist. Rolf-Dieter Krause, der ehemalige Leiter des vom WDR verantworteten ARD-Studios Brüssel, brachte es per Twitter so auf den Punkt:

„Ich wollte es mal mit eigenen Augen sehen: #Montagsspaziergang in
Templin, Uckermark. 15.000 Einw., ca. 400 Teilnehmer (entspricht ca.
100.000 in Berlin). Keine blöden Sprüche, kein Krawall, eine bunt
gemischte Bürgergesellschaft. Polizei: entspannt. Radikalisierung? Nicht
zu sehen.“

Abgesagt wurde hingegen eine geplante Kundgebung in Dortmund. Die
Anmelderin hatte dies bereits am Samstag auf Telegram bekanntgegeben.
Als Grund gab sie die „unzumutbaren Auflagen“ seitens der Stadt Dortmund
an. In Nordrhein-Westfalen gilt seit kurzem verpflichtend die 3G-Regel
zuzüglich Maske (Reitschuster.de berichtete). Laut eines Schreibens des Ordnungsamts belaufen sich die Geldbußen auf „mindestens 2000 Euro“.

Einmal mehr war Baden-Württemberg so aktiv wie kein anderes
Bundesland. Diesen Montag waren es 483 Spaziergänge – nach 459 in der
vergangenen Woche.

Hochburg im „Ländle“ war Pforzheim, wo sich mehr als 5.000 Spaziergänger zusammenfanden:

In Vaihingen an der Enz zeigten knapp 800 Menschen Gesicht – bei
einmal mehr fast unauffälligen Polizeikräften. Eines der Kernthemen
lautete: #SolidarischMitDerPflege. Eine – sehr überschaubare –
Gegendemonstration verpuffte wirkungslos, da die Spaziergänger zu keiner
Zeit auf das kleine Grüppchen der Maßnahmen-Verfechter trafen.

Auch in Münster war die Rede von einer entspannten Polizei:

„Wir beenden unseren Einsatz hinsichtlich der Versammlungslagen. Der
Gesamteinsatzleiter zieht ein positives Fazit: Das Recht auf
Versammlungsfreiheit konnte friedlich und unkompliziert umgesetzt
werden“, twitterten die Braunschweiger Ordnungshüter.

„Für unsere Kinder und für unsere Freiheit“, lautete das Motto in Köln:

Hamburg-Othmarschen machte insbesondere gegen die Impfpflicht mobil:

Im thüringischen Nordhausen waren 1.600 Menschen auf der Straße – 500 mehr als vor Wochenfrist:

Nürnberg zeigte buchstäblich die „rote Linie“:

Bochum pochte auf die freie Impfentscheidung:

„Berlin-Mitte…volles Haus“, twitterte Libra 0180:

Worms spazierte so:

Gut gefüllt waren die Straßen auch in Lippstadt:

Datenbasis: * Telegramkanäle

Quelle: Reitschuster





Source link