Ein Einzeltäter verletzte vier Personen in einem Heidelberger Hörsaal im Neuenheimer Feld mit einer Langwaffe und beging anschließend Selbstmord. Einer der Verletzten erlag seinen Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an.

Ein Einzeltäter hat am Montag in einem Hörsaal der Uni Heidelberg im Neuenheimer Feld vier Personen mit einer Langwaffe (Schusswaffe mit langem Lauf) verletzt. Anschließend nahm er sich selbst das Leben.

Nach neuesten Angaben der Polizei wurden vier Personen verletzt, einige davon schwer. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldete gegen 16.00 Uhr unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass eine der verletzten Personen ihren Verletzungen erlegen war.

Aktuell besteht nach polizeilichen Erkenntnissen keine Gefahr mehr.

Die Ermittlungen vor Ort laufen auf Hochtouren. Für den Abend ist eine Pressekonferenz der zuständigen Polizeidirektion Mannheim angekündigt.

Ein Bürgertelefon für Angehörige ist eingerichtet, die Telefonnummer lautet 0621/174-5055.

Der Täter soll Student gewesen sein. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll er während einer laufenden Vorlesung in einem Hörsaal der Universität im Neuenheimer Feld mit einer Langwaffe um sich geschossen und dabei vier Personen zum Teil schwer verletzt haben. Anschließend flüchtete er in den Außenbereich.

Der Mann habe nach ersten Erkenntnissen keine politischen oder religiösen Motive gehabt, hieß es in Sicherheitskreisen. Er habe mehrere Langwaffen bei sich gehabt.

In den sozialen Medien kursierten unbestätigte Informationen über ein Abschiedsvideo des Täters, die inzwischen wieder dementiert wurden.

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