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am 22.01.2022 um 15:54

durch Thorsten Schmitt

Bild: www.jenaFoto24.de / pixelio.de

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Die eigentlich für Mitte März geplante Einführung einer berufsbezogenen Impfpflicht für Pflegekräfte und Krankenhauspersonal steht auf der Kippe. Wie der Tagesspiegel am Samstag aus Regierungs- und Länderkreisen erfuhr, pochen mehrere Bundesländer auf eine Verschiebung. Stattdessen soll erst auf die Einführung des neuen Totimpfstoffes des Herstellers Novavax gewartet werden, hieß es in einer ostdeutschen Staatskanzlei.

Zu viele Pflegekräfte seien skeptisch und könnten dann wegen der Impfpflicht nicht mehr zur Arbeit erscheinen – der neue Impfstoff könne mehr Akzeptanz als die bisherigen auf mRNA-Basis finden. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab 21. Februar zur Verfügung stehen, aber bei zwei Impfungen könnte das die Einführung dann um mehrere Wochen verzögern. Das Thema könnte auch auf die Tagesordnung des neuen Bund-Länder-Treffens zur Corona-Pandemie an diesem Montag kommen, hieß es. Es kam am Samstag kurzfristig zu Krisengesprächen, auch unter Beteiligung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Bayern pocht ebenfalls auf eine Verschiebung, Ministerpräsident Markus Söder argumentiert damit, dass besser auf die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gewartet werden soll, um zu viel Personalverlust zu vermeiden.

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/politik/eigentlich-gilt-sie-ab-mitte-maerz-laender-widerstand-gegen-impfpflicht-fuer-pfleger-und-krankenhaus-personal/27998994.html

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)



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