Von Jan Oberg
Übersetzung©: Andreas Ungerer

13. Januar 2020, The Transnational
Zu täuschen, Halbwahrheiten oder komplette Lügen zu erzählen, ist in der Politik, insbesondere in der Sicherheitspolitik, nichts Neues. Aber bis vor etwa 20-30 Jahren habe ich das – möglicherweise aus Naivität – als Ausnahme betrachtet. Tragischerweise – und vielleicht zur Überraschung vieler Leser – ist es mittlerweile die Regel. Zumindest in Kreisen der Vereinigten Staaten (VS) und der NATO, und das ist besonders bedauerlich, da der Westen von sich behauptet, ein demokratisches System mit besonderen Werten und sogar moralischer Führer für Den Rest der Welt zu sein.

Systematisch über Fakten, historische Fakten, sowie andere Länder und Kulturen zu lügen, sollte mit der Vorstellung Des Westens von sich selbst unvereinbar sein. Heutzutage jedoch, ist es das nicht.

Lügen sind in der so genannten Sicherheitspolitik weit verbreitet, wenn irgendein militaristisches Projekt für intelligente Menschen und den (gesunden) Menschenverstand keinen Sinn ergibt, wenn die wahren Motive vertuscht werden müssen und ein Krieg vorbereitet wird, oder wenn das soziologische Krebsgeschwür namens militärisch-industriell-medial-akademischer Komplex, (MIMAC), und die Eliten, aus denen er besteht, versuchen, noch höhere Militärausgaben von ihren Steuerzahlern zu erhalten.



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