Masken und Impfpässe werden in Großbritannien bald nicht mehr erforderlich sein. Der britische Premierminister Boris Johnson hat das Ende der COVID-19-Maßnahmen im Land angekündigt. Er sagte, die jüngsten Daten deuteten darauf hin, dass die durch die Omikron-Variante verursachte Infektionswelle ihren Höhepunkt erreicht habe.

Am Mittwoch kündigte der britische Premierminister Boris Johnson das Ende der COVID-19-Maßnahmen an. Er sagte, die jüngsten Daten deuteten darauf hin, dass die durch die Omikron-Variante ausgelöste Infektionswelle ihren Höhepunkt überschritten habe. Die Aufhebung der „Plan B“-Beschränkungen bedeutet, dass in England bald keine COVID-19-Ausweise mehr verlangt werden. Zudem sollen die Menschen nicht mehr dazu aufgefordert sein, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten. Johnson erklärte:

„Die Regierung wird das Tragen von Gesichtsmasken nirgendwo mehr vorschreiben.“

Der Premierminister fügte hinzu, dass „wir zu Plan A zurückkehren und die Plan-B-Bestimmungen auslaufen lassen können.“ Und das schon ab dem 27. Januar. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Klassenzimmern und beengten Gemeinschaftsräumen soll dann zwar nicht mehr notwendig sein. Johnson erklärte jedoch, die Regierung werde deren Verwendung zur Verhinderung von Ansteckungen weiterhin „empfehlen“.

„Wir werden dem Urteilsvermögen der britischen Bevölkerung vertrauen und niemanden mehr kriminalisieren, der sich gegen das Tragen von Masken entscheidet.“

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Der Premierminister sagte auch, dass sich Organisationen freiwillig für die Verwendung des Gesundheitspasses entscheiden könnten und die Regierung die Beschränkungen aufheben werde, welche die Menschen aktuell noch daran hindern, Pflegeheime zu besuchen.

Johnson fügte hinzu, es werde „bald eine Zeit kommen“, in der die Selbstisolierung aufgrund von COVID-19 nicht mehr notwendig sein werde. Mit dem Virus infizierte Menschen müssten dann einfach „vorsichtig und rücksichtsvoll gegenüber anderen“ sein. Diese Ankündigungen, insbesondere die zur Abschaffung der Masken, führten zu lautem Beifall auf den Hinterbänken der Torys.

Johnson betonte, die Regierung habe „die schwierigsten Entscheidungen richtig getroffen“, als sie sich dafür entschied, in England keine strengen Beschränkungen einzuführen. Ganz im Gegensatz zu den dezentralen Regierungen in Wales und Schottland, deren Entscheidungen hart umkämpft seien.

Die Labour-Partei ließ verlauten, sie unterstütze den Schritt, „solange die Wissenschaft sagt, dass es sicher ist.“ Im Vereinigten Königreich wurden in den letzten Monaten Rekordzahlen von COVID-19-Fällen verzeichnet, doch die Zahl der Fälle geht nun rasch zurück. Mehr als 90,7 Prozent der über 12-Jährigen haben sich mindestens einmal impfen lassen, und die Sterblichkeitsrate ist trotz eines Anstiegs der Krankenhausaufenthalte niedrig geblieben.

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