In Portugal ist ein sechsjähriger Junge eine Woche nach der Erst-Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff verstorben. Der Junge wurde mit Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er kurze Zeit später verstarb. Der Fall wird nun von den örtlichen Behörden untersucht.

Der Tod eines sechsjährigen Jungen in Portugals Hauptstadt Lissabon wirft Fragen auf: Eine Woche nach der ersten Dosis mit dem Impfstoff des Pharmariesen Pfizer verstarb das Kind aus bisher unbekannten Gründen, wie unter anderem CNN Portugal berichtet.

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Der Junge wurde am vergangenen Samstag mit Herzproblemen in das Krankenhaus Santa Maria unweit von Lissabon eingeliefert, wo er kurze Zeit später den Folgen der Symptome erlag. Er hatte eine Woche zuvor die Injektion mit dem Corona-Impfstoff von Pfizer erhalten.

Das portugiesische Nationale Institut für Pharmazie und Arzneimittel („Infarmed“) führt hierzu zunächst lediglich aus, dass eine unerwünschte Nebenwirkung gemeldet worden sei und diese nun untersucht werde. Zusätzliche Daten würden nun gesammelt, denn „da der offensichtliche zeitliche Zusammenhang nicht das einzige Kriterium für die Beurteilung der Kausalität ist, müssen alle klinischen Informationen gesammelt werden“.

In einer Stellungnahme der portugiesischen Ärztekammer heißt es zu dem Fall: 

„Die portugiesische Ärztekammer wird die Situation weiter beobachten und fordert ein schnelles Handeln aller zuständigen Behörden, um den Sachverhalt vollständig aufzuklären.“

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Das Krankenhaus, in welchem der Junge verstarb, verkündete in einem Statement, dass das Kind die erste Dosis des Pfizer-Vakzins erhalten hatte und nun zur weiteren Untersuchung einer möglichen Kausalität die entsprechenden Einrichtungen beauftragt wurden.

Wenn sich bestätigen sollte, dass der Tod im Zusammenhang mit der Impfung steht, wäre dies der erste Fall einer tödlichen Reaktion auf die Impfung in dieser Altersgruppe in Portugal. Bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres wurden in Portugal 116 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gemeldet – bei insgesamt 19,6 Millionen verabreichten Dosen.

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