Ein Transport-Airbus der Bundeswehr, der das Territorium von Mali überfliegen sollte, musste umkehren, weil die zuständigen Behörden Malis die Genehmigung verweigerten. Deutschland hat derzeit mehr als 1.300 Soldaten in dem afrikanischen Land stationiert.

Einem Bundeswehr-Transportflugzeug wurde von der Übergangsregierung des westafrikanischen Staates Mali am Mittwoch der Überflug verweigert, wie die dpa meldet.

Die Maschine vom Typ Airbus A400M sei danach umgekehrt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Die Staatsführung behindert im Streit um Sanktionen der Nachbarländer bereits seit fast einer Woche den Flugverkehr der UN-Mission Minusma, heißt es. Medizinisch begründete Flüge waren dem Berliner Auswärtigem Amt zufolge davon nicht betroffen.

Die Bundeswehr ist in Mali an der Mission Minusma und der EU-Ausbildungsmission EUTM beteiligt und hat insgesamt mehr als 1.300 Soldaten im Land stationiert.

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(rt/dpa)





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