Das Pentagon hat zwei Militärangehörige in das ukrainische Verteidigungsministerium entsandt, die Kiew in diversen Militärangelegenheiten „beraten“ sollen. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Washington seine Militärhilfe an die Ukraine stark ausweitet.

Nun ist es offiziell: In Kiew haben zwei US-Berater ihre ständige Arbeit im ukrainischen Verteidigungsministerium aufgenommen. Dies erklärte die Direktion für Verteidigungspolitik des Ministeriums in Kiew auf Facebook, wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete:

„Die US-Berater Chris Rizzo und Todd Brown haben ihre ständige Arbeit in der Direktion für Verteidigungspolitik des ukrainischen Verteidigungsministeriums aufgenommen.“

Zu ihren Hauptaufgaben gehört die Beratung bei der Umsetzung der sogenannten Verteidigungsreform der Ukraine, die Beratung in allgemeinen politischen Fragen und in Angelegenheiten der militärischen Verwaltung und der euroatlantischen Integration.

Medien: USA liefern der Ukraine Radarsystem und Schiffausrüstung im Wert von 200 Millionen US-Dollar

US-Waffenlieferungen und der Donbass-Konflikt

Der Fernsehsender CNN hatte am Montag Quellen zitiert, denen zufolge die US-Behörden zusätzliche Militärhilfe für die Ukraine im Wert von insgesamt 200 Millionen US-Dollar genehmigt hätten. Demnach beabsichtigen die USA, Kleinwaffen, Munition, medizinische Ausrüstung und Radarüberwachungsgeräte an die Ukraine zu liefern. Am Dienstag berichtete die US-Zeitung Politico, dass US-Präsident Joe Biden zuvor angeordnet hatte, diese Unterstützung zu gewähren. Dabei handelt es sich um einen Mechanismus, mit dem die USA einem anderen Land „dringende militärische Hilfe“ aus den Lagern des Pentagons zukommen lassen können. Auf diese Weise wird Washington ein Radarsystem und Ausrüstung für Schiffe an Kiew liefern.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hatte zuvor darauf hingewiesen, dass die Lieferung von Waffen und militärischer Ausrüstung durch die NATO-Mitgliedsstaaten an das ukrainische Territorium Kiew zu dem Versuch veranlassen könnte, den Donbass-Konflikt mit Gewalt zu lösen.

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