Bei den Truppen in Russlands Fernem Osten haben nach einer Erklärung des Verteidigungsministeriums Winterinspektionen begonnen, während Moskau mit der NATO Gespräche über einen Abbau von Spannungen führt.

Am Freitag teilten Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums mit, dass bei den Truppen des östlichen Militärbezirks, der die ungeheure Landfläche von Sibirien bis zum Japanischen Meer abdeckt, Inspektionen und Manöver zur Überprüfung ihrer militärischen Einsatzbereitschaft stattfänden.

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Das Ministerium erklärte, dies umfasse auch Übungen mit scharfer Munition auf Übungsplätzen. Besondere Aufmerksamkeit gelte der Bereitschaft der Soldaten zu einem schnellen Einsatz.

„Die militärischen Kräfte der Russischen Föderation setzen die geplanten Übungen für die Winterperiode fort. In Vorbereitung auf die strategischen Manöver ‚Wostok-2022‘ werden bei den Truppen des östlichen Militärdistrikts überraschende Inspektionen ihrer Einsatzbereitschaft durchgeführt“, heißt es in einer Erklärung.

„Diese Bemühungen werden dabei helfen, die Bereitschaft der Truppen des östlichen Militärbezirks, ihre Aufgaben auftragsgemäß zu erfüllen, zu bewerten, nachdem sie über die großen Entfernungen des Gebiets der russischen Föderation hinweg neu organisiert worden sind.“

Im Dezember hatte Verteidigungsminister Sergei Schoigu die für 2022 geplanten Manöver ‚Wostok‘ (‚Osten‘) und ‚Grom‘ (‚Donner‘) angekündigt. Zusätzlich zu den Übungen im Fernen Osten des Landes soll es auch in Westrussland Manöver geben, einschließlich in Gebieten an der Grenze zur Ukraine.

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Zeitgleich mit den letzten Übungen treffen sich in dieser Woche in Europa Moskauer Diplomaten mit Vertretern der USA und der NATO, um über die Sicherheit in der Region und eine militärische Deeskalation zu beraten.

Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete letzte Woche, einer Quelle des Ministeriums zufolge sei ‚Grom‘ die Bezeichnung für die Anfang 2022 geplanten Übungen der Nuklearstreitkräfte.

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