In der Region Hannover haben etwa Menschen an zahlreichen Standorten zu lange gelagerten Impfstoff des Herstellers Moderna bekommen. Die Betroffenen wurden ermittelt und werden informiert. Bereits Anfang Januar hatte es eine Panne in einem Impfzentrum gegeben.

An zahlreichen Standorten und Impfzentren in der Stadt Hannover haben mehr als 3.000 Menschen zu lange gelagerten Impfstoff des Pharmakonzerns Moderna verabreicht bekommen. Die Betroffenen wurden ermittelt. Wie die Region Hannover am Donnerstag mitteilte, handele es sich ausschließlich um eine bestimmte Charge, die zwischen dem 2. und 11. Januar von Teams der Johanniter-Unfall-Hilfe verimpft worden sei.

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Dieser Impfstoff sei zwischen drei und neun Tage länger gelagert gewesen, als nach aktuellen Bestimmungen in Deutschland vorgesehen ist. Die Behörde behauptete, es bestehe kein Gesundheitsrisiko. Die betroffenen Personen seien bereits informiert und würden bis spätestens Samstag per Expressversand informiert, auch eine Hotline wurde eingerichtet. Walter Busse, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter, erklärte:

„Bei unserer routinemäßigen Kontrolle ist der Fehler aufgefallen. Es steht außer Frage, dass uns so etwas nicht passieren darf. Wir können nur um Entschuldigung bitten.“

Erst Anfang Hannover war es eine Panne im Corona-Impfzentrum am Zoo in Hannover gekommen, bei der mehrere Kinder mit der für Erwachsenen vorgesehenen Dosis des BioNTech-Impfstoffs geimpft wurden. Regionspräsident Steffen Krach (SPD) befürchtet nun, dass der zweite Vorfall das „Vertrauen der Menschen in die Impfkampagne“ beeinträchtigen könne. Die Betroffenen müssen umgehend informiert werden, daher werde man mit den Johannitern als Betreiber die notwendigen Konsequenzen ziehen und darüber informieren.

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